Work-and-travel-Reisen bieten auch Menschen mit kleinem Budget die Gelegenheit, mehrere Monate im Ausland zu verbringen. Mit Jobs bessert man im Urlaubsland die Reisekasse auf, lernt dabei viel über die dortige Lebenskultur und verbessert zudem seine Sprachkenntnisse. Viele wechseln während ihrer Work-and-travel-Reise mehrfach den Ort, um somit das Urlaubsland besonders intensiv zu erleben.

Zu den beliebtesten Destinationen zählen Australien, Neuseeland, die USA, Kanada und Südafrika. In den meisten Fällen ist ein Alter zwischen 18 und 30 Jahren Voraussetzung, um das etwa 100 Euro teure Visum zu erhalten. Für Saisonjobs, zum Beispiel als ErntehelferIn, sind meist keine besonderen Kenntnisse erforderlich. Je nach Tätigkeit werden jedoch spezielle Qualifikationen erwartet, zum Beispiel ein Dive Master: nicht nur im subtropischen Tauchparadies Australien kann man gut als TauchlehrerIn arbeiten. Weitere beliebte Jobs sind KellnerIn, KinderbetreuerIn, BüromitarbeiterIn und Zimmermädchen. Ein gewisses Mindestmaß an Ausdrucksfähigkeit in der Landessprache zählt natürlich zu den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung. Im Vorfeld einer Work-and-travel-Reise muss man sich frühzeitig um den Versicherungsschutz im Ausland kümmern, insbesondere bezüglich der Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherung.

Um eine Work-and-travel-Reise zu organisieren, kann man sich an eine erfahrene Agentur wie TravelWorks oder AIFS wenden. Sinnvoll daran sind insbesondere die kompetente Beratung in allen die Reiseplanung betreffenden Fragen und die Unterstützung durch Ansprechpartner vor Ort während des Aufenthalts. Für ihre Dienstleistungen berechnen die Agenturen in der Regel etwa 500 Euro. Work-and-travel-Aufenthalte dauern in den meisten Fällen sechs oder zwölf Monate. Auf einer Work-und travel-Reise verbindet man seinen Urlaub damit, viel wertvolle Lebenserfahrung zu sammeln.